Augsburg tanzt: Benefizgala setzt ein Zeichen für Frieden und Kultur

Vielfältige Tanzkultur in Augsburg vereint sich für einen guten Zweck -

HipHop Formation 'Original Team Black' und Reggaeton Tanzgruppe begeistern bei Benefizgala

Augsburg tanzt: Benefizgala setzt ein Zeichen für Frieden und Kultur am Freitag, 14. Juli 2023


Am vergangenen Wochenende fand im Parktheater im Kurhaus Göggingen die beeindruckende Benefizgala "Augsburg tanzt" statt. Unter dem Motto "Ein starkes Zeichen für Frieden und Kultur in Augsburg, Europa und der Ukraine" versammelte die Veranstaltung Tanzbegeisterte aus der Region, um Gelder für ukrainische Tanzschulen zu sammeln. Mit einem vielfältigen Programm aus verschiedenen Tanzstilen begeisterte die Gala das Publikum und zeigte die beeindruckende Tanzkultur Augsburgs.


Die Gala wurde von den beiden Organisatorinnen Sofie Wiedemeyer und Henriette Vinzens ins Leben gerufen. Sofie, eine gebürtige Augsburgerin, begann ihre Ballettlaufbahn bereits im Alter von 3 Jahren an der Ballettschule Otevrel. Ihre professionelle Ausbildung setzte sie an der Ballettakademie Zaboj in Augsburg fort und tanzt derzeit an der Spanischen Ballettschule unter der Leitung von Paco Ruiz Echarri Laguna. Neben ihrer tänzerischen Karriere engagiert sich Sofie auch als Lehrerin im Kinderballett. Durch die Organisation der Benefizgala konnte sie ihre Leidenschaft für Tanz und soziales Engagement vereinen.


Henriette Vinzens, geboren in Meißen, entdeckte ihre Leidenschaft für den klassischen Tanz im DanceCenter No. 1 Ballettakademie im Glaspalast, nachdem sie nach Augsburg umgezogen war. Seit 2021 ist sie Teil des Ausbildungsprogramms und hat bereits an Produktionen wie "Cinderella" oder "Tanz der Talente" mitgewirkt. Henriette studiert ebenfalls Global Business Management an der Universität Augsburg und nutzte die Benefizgala, um ihr Organisationstalent unter Beweis zu stellen und gleichzeitig die tänzerische Bildung in der Ukraine zu unterstützen.


Das Programm der Gala bot eine bunte Mischung aus klassischem, modernem, Standard- und zeitgenössischem Tanz sowie Hip-Hop und Streetdance. Besonders herausragend waren die Auftritte der HipHop-Formation "Original Team Black", geleitet von Chris Peteljak, und der Reggaeton Tanzgruppe unter der Leitung von Roxy (Roxanna Platten). Die energiegeladenen Darbietungen der beiden Gruppen brachten das Publikum zum Toben und zeigten die Vielfalt und Qualität des Tanzes in Augsburg.


Neben den lokalen Tanzgruppen traten auch Gasttänzerinnen und -tänzer auf, die mit ihren atemberaubenden Auftritten das Publikum verzauberten. Die Gala bot somit nicht nur eine Plattform für lokale Talente, sondern auch eine Gelegenheit, internationale Tanzkunst zu erleben.


Die Benefizgala "Augsburg tanzt" war nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch eine bedeutende Initiative zur Unterstützung ukrainischer Tanzschulen. Die gesammelten Gelder werden dazu verwendet, die tänzerische Bildung in der Ukraine zu fördern und den Tanz als Ausdrucksform und Medium der Verständigung zu stärken.


Die Organisatorinnen Sofie Wiedemeyer und Henriette Vinzens zeigten mit ihrer Initiative, dass Tanz nicht nur eine künstlerische Form ist, sondern auch dazu beitragen kann, Menschen zu verbinden und soziale Projekte zu unterstützen. Die Benefizgala "Augsburg tanzt" wird sicherlich noch lange in den Herzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachklingen und als inspirierendes Beispiel für den Wert von Kultur und Zusammenarbeit in Erinnerung bleiben.

15. Juli 2023
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Als Kevin Braun im Januar 2026 die Funktion des Beauftragten für HipHop im TAF Germany übernommen hat, stand von Beginn an eine klare inhaltliche Ausrichtung im Fokus: die strukturierte und zeitgemäße Weiterentwicklung des HipHop-Meisterschaftsbereichs mit dem Anspruch, diesen als führenden Wettbewerbsstandard in Deutschland zu etablieren. Die Arbeit erfolgt dabei bewusst im Team. In enger Zusammenarbeit mit den Chairpersons of Judges Anna Kettler, Georg Wondrak und Jenny Krogull-Grüter sowie dem Street-Dance-Ressortleiter Carsten Rott liegt ein zentraler Schwerpunkt auf der Sicherstellung einer unabhängigen und qualitativ hochwertigen Wertungsstruktur. Dazu zählt auch der gezielte Einsatz externer Wertungsrichter*innen sowie ausgewählter VIP-Judges, sofern diese durch Glaubwürdigkeit, fachliche Expertise und internationale Vergleichbarkeit das Ansehen der Veranstaltungen in der Szene nachhaltig stärken – insbesondere in den Bereichen Battles und Popping. Ergänzt wird diese Arbeit durch den engen Austausch mit dem Tanzschul-Team, insbesondere mit Chris Peteljak und Annabelle Lauterbach im HipHop-Bereich sowie Marina Kornath im Commercial-Bereich. Langfristig verfolgt Kevin das Ziel, eine klare inhaltliche Trennung zwischen HipHop und anderen Street-Dance-Tanzformen zu etablieren, die nicht auf den technischen Grundlagen von Bounce, Rocking und Groove basieren. Diese Differenzierung soll Transparenz schaffen, tänzerische Identitäten stärken und die Wertung fachlich klarer ausrichten. Gleichzeitig wird innerhalb der Turniere bewusst Raum für andere Ausdrucksformen geschaffen. In der vergleichsweise jungen Kategorie Commercial Dance erhalten Formationen eine eigenständige Plattform, die ihrer Ästhetik, Performance-Orientierung und Arbeitsweise gerecht wird. Die inhaltliche Entwicklung dieser Kategorie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Marina und orientiert sich an klar definierten Kriterien, die Commercial Dance als eigenständige Disziplin innerhalb des Turnierkontextes positionieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Konzeption neuer Formate und Institutionen. Dazu zählen unter anderem PreChamps-Turniere sowie Maßnahmen zur gezielten Nachwuchsarbeit, die Tänzer*innen frühzeitig an Wettbewerbsstrukturen heranführen und Entwicklungsmöglichkeiten jenseits klassischer Meisterschaften bieten. In seiner Funktion betreut Kevin zudem die Disziplinen HipHop Battles und House Battles und begleitet deren strukturelle sowie inhaltliche Entwicklung innerhalb des Verbandes. Durch die enge Verzahnung von Verbandsarbeit, Szene-Know-how und praktischer Erfahrung entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der auf Klarheit, Fairness und langfristige Qualität im HipHop-Wettkampfbereich abzielt.
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