Auf der Tanzfläche zu Hause: Die beeindruckende Reise von Sepideh Naderi

Eine Tänzerin, die bei KULT begann und heute in der Tanzwelt mit ihrer Leidenschaft und Vielseitigkeit inspiriert.

Schon in ihrer frühen Kindheit begann Sepi mit schulischen Tanzaktivitäten und entdeckte ihre Leidenschaft für das Tanzen. "Ich habe schon immer gerne getanzt, seit ich klein war", erzählt sie. "Aber es hat eine Weile gedauert, bis sich die Gelegenheit ergab, in einer Tanzschule anzufangen."


Im Mai 2018 öffnete sich für Sepi ein neues Kapitel, als sie auf Empfehlung einer Mitschülerin der KULT TANZSCHULE MÜNCHEN beitrat. Belle wurde ihre erste Trainerin, und schon zwei Monate später wurde Sepi in Belles Formation aufgenommen. Im Dezember 2018 betrat sie erstmals die Wettkampfbühne und nahm an ihrer ersten Meisterschaft teil. Dieses Erlebnis weckte nicht nur ihre Begeisterung für das Formationstanzen mit ihren Mit-Tänzerinnen und -Tänzern, sondern ließ sie auch die Leistungen der HipHop Solo- und Battle-Tänzer*innen bewundern.


Ihre Teilnahmen an Meisterschaften, sowohl in der Formation als auch im Solo-Battle, brachten wertvolle Erfahrungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Ihr damaliger Sieg bei der Süddeutschen Meisterschaft, den sie zusammen mit ihrer Duo-Partnerin Emily (hier links unten im Bild) errang, war ein großer Erfolg und führte zu ihrer Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Später führte ihr Weg sie zu dem Münchner Freestyle-Tänzer "Flashhaddi", in dessen Crew "Step by Step Fusion" sie heute ebenfalls tanzt.

Sepi ist nicht nur eine leidenschaftliche Tänzerin, sondern auch ein festes Mitglied der KULT Familie. Als langjährige HipHop-Schülerin hat sie enge Beziehungen zu ihren Trainerinnen Belle und Ronja, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Doch eine ihrer wichtigsten Wegbegleiterinnen ist ihre Duo-Partnerin Emily, die sie gleich zu Beginn bei KULT kennengelernt hat. Sepi sagt, dass sie ohne Emily an ihrer Seite wahrscheinlich gar nicht mehr tanzen würde.


Sepi ist nicht nur eine begnadete HipHop Freestyle-Tänzerin, sondern vor allem eine wahnsinnig liebevolle und loyale Person.


Nachdem Sepi am vergangenen Wochenende den ersten Platz beim TAF Deutschland Cup HipHop 2023 errungen hatte, freuen wir uns, sie in unsere HALL OF FAME der Schüler mit bemerkenswerten Werdegängen aufnehmen zu dürfen.


Die Tänzerin, die sich nie auf eine Kategorie festlegte und sowohl Formation als auch Freestyle liebt, zeigt, dass die Welt des Tanzes ständig in Bewegung ist und immer Raum für kreative Entfaltung bietet. Sepis Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie das Tanzen nicht nur eine Kunstform ist, sondern eine lebenslange Leidenschaft sein kann. Ihr Weg ist noch lange nicht zu Ende, und wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für sie bereithält.

HALL OF FAME

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Als Kevin Braun im Januar 2026 die Funktion des Beauftragten für HipHop im TAF Germany übernommen hat, stand von Beginn an eine klare inhaltliche Ausrichtung im Fokus: die strukturierte und zeitgemäße Weiterentwicklung des HipHop-Meisterschaftsbereichs mit dem Anspruch, diesen als führenden Wettbewerbsstandard in Deutschland zu etablieren. Die Arbeit erfolgt dabei bewusst im Team. In enger Zusammenarbeit mit den Chairpersons of Judges Anna Kettler, Georg Wondrak und Jenny Krogull-Grüter sowie dem Street-Dance-Ressortleiter Carsten Rott liegt ein zentraler Schwerpunkt auf der Sicherstellung einer unabhängigen und qualitativ hochwertigen Wertungsstruktur. Dazu zählt auch der gezielte Einsatz externer Wertungsrichter*innen sowie ausgewählter VIP-Judges, sofern diese durch Glaubwürdigkeit, fachliche Expertise und internationale Vergleichbarkeit das Ansehen der Veranstaltungen in der Szene nachhaltig stärken – insbesondere in den Bereichen Battles und Popping. Ergänzt wird diese Arbeit durch den engen Austausch mit dem Tanzschul-Team, insbesondere mit Chris Peteljak und Annabelle Lauterbach im HipHop-Bereich sowie Marina Kornath im Commercial-Bereich. Langfristig verfolgt Kevin das Ziel, eine klare inhaltliche Trennung zwischen HipHop und anderen Street-Dance-Tanzformen zu etablieren, die nicht auf den technischen Grundlagen von Bounce, Rocking und Groove basieren. Diese Differenzierung soll Transparenz schaffen, tänzerische Identitäten stärken und die Wertung fachlich klarer ausrichten. Gleichzeitig wird innerhalb der Turniere bewusst Raum für andere Ausdrucksformen geschaffen. In der vergleichsweise jungen Kategorie Commercial Dance erhalten Formationen eine eigenständige Plattform, die ihrer Ästhetik, Performance-Orientierung und Arbeitsweise gerecht wird. Die inhaltliche Entwicklung dieser Kategorie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Marina und orientiert sich an klar definierten Kriterien, die Commercial Dance als eigenständige Disziplin innerhalb des Turnierkontextes positionieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Konzeption neuer Formate und Institutionen. Dazu zählen unter anderem PreChamps-Turniere sowie Maßnahmen zur gezielten Nachwuchsarbeit, die Tänzer*innen frühzeitig an Wettbewerbsstrukturen heranführen und Entwicklungsmöglichkeiten jenseits klassischer Meisterschaften bieten. In seiner Funktion betreut Kevin zudem die Disziplinen HipHop Battles und House Battles und begleitet deren strukturelle sowie inhaltliche Entwicklung innerhalb des Verbandes. Durch die enge Verzahnung von Verbandsarbeit, Szene-Know-how und praktischer Erfahrung entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der auf Klarheit, Fairness und langfristige Qualität im HipHop-Wettkampfbereich abzielt.
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